Kiffen aufhören

10 Gründe gegen Kiffen

Du weist nicht warum du mit dem Kiffen aufhören solltest? Wir haben dir hier die wichtigsten 10 Gründe gegen Kiffen aufgezählt. Es gibt natürlich einige mehr, aber wir haben uns nur auf die Wichtigsten konzentriert! Die meisten Dauerkiffer denken, dass alles in Ordnung ist. Das kommt daher, dass sie ein Leben ohne Marihuana überhaupt nicht mehr kennen.

Die folgenden Gründe treffen nicht auf Leute zu, die erst seit kurzem kiffen. Diese Gründe betreffen Langzeitkiffer, die mindestens fünf bis zehn Jahre täglich Cannabis konsumiert haben. Die meisten Probleme treten schleichend in das Leben eines Kiffers. In den meisten Fällen erkennst du es erst, nachdem du jahrelang gekifft hast. Der Großteil der Kiffer kann sich auch nach langjährigem Konsum der Droge nicht eingestehen psychisch abhängig zu sein.

Die 10 Gründe gegen Kiffen

Deswegen solltest du mit dem Kiffen aufhören!

1. Abhängigkeit

Das Schlimmste am Kiffen ist die Abhängigkeit. Schaffst du es  zwei, drei Tage nicht zu kiffen, ohne dass dir etwas fehlt? Hast du immer noch genauso gute Laune, wenn du nichts zu rauchen hast? Wenn nicht, dann mach dir klar, dass es eine Sucht ist und kein normaler Konsum. Anzeichen dafür sind unangenehme Gefühle oder Gedanken, die du durch das Kiffen versuchst auszublenden. Ein weiteres Anzeichen für eine Abhängigkeit ist, dass du nur noch mit Personen zu tun hast, die selbst Kiffen. Du kennst wahrscheinlich nur noch wenige Personen, die ihr Leben  ohne die Sucht genießen. Das auffälligste Anzeichen abhängig zu sein ist, wenn du dir nicht mehr vorstellen kannst, ohne Cannabis glücklich zu leben.

2. Geld

Verschwendest du auch enorm viel Geld für das Kiffen, obwohl du es für etwas Sinnvolles ausgeben könntest? Würdest du es nicht am liebsten sparen, um dir einen Traum zu erfüllen? Wenn du jeden Tag einen Zehner und am Wochenende ein bisschen mehr rauchst, sind das im Jahr mindestens 4000 €! Stell dir mal vor, was du mit diesem Geld alles machen kannst!

3. Illegal

Ist ein Eintrag in deiner Akte wegen einem Betäubungsmittel nicht das Unnötigste überhaupt? Cannabis ist illegal und dir muss bewusst sein, dass du dir für den kurzen Rausch eventuell Möglichkeiten für deine Zukunft verbauen kannst. Ein Beispiel ist, wenn der Arbeitgeber ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt und du einen Eintrag wegen Cannabis Konsum hast. Bei Dauerkonsumenten ist der Führerschein immer in Gefahr, da der eigene Wert immer über einem Nanogramm THC (Tetrahydrocannabinol) pro Milliliter liegt. Dazu gehört häufig noch eine Strafe von mindestens 500 €. Im schlimmsten Fall kommen noch Kosten für MPU (medizinisch-psychologische Untersuchung) auf dich zu. Diese betragen mindestens 700 €.
10 Gründe gegen kiffen

4. Stimmung

Bei vielen Kiffern leidet die Stimmung unter dem langfristigen Konsum. Oft sind sie gereizt und schnell aggressiv. Depressionen können sich nach einiger Zeit bemerkbar machen. Das kann im schlimmsten Fall bis zu Psychosen führen. Zwar kommen Depressionen nicht bei allen Konsumenten vor, die Gefahr besteht jedoch. Wieder musst du dir überlegen: ist es das wirklich wert?

5. Gesundheit

Die Gesundheit bietet auch Argumente, um mit dem Kiffen aufzuhören. Lungen sowie Herzprobleme können relativ schnell auftreten. Durch Streckmittel im Cannabis kann es zu unangenehmen Folgen kommen. Durch die Vernarbung der Kleinstverletzungen steht das geschädigte Lungengewebe nicht mehr für den Gasaustausch zur Verfügung. Daraus kann eine Bronchitis entstehen, bis hin zum kompletten Lungenversagen. Das Herz leidet ebenfalls unter dem Konsum, da es zu Höchstleistungen angeregt wird. Herzrasen und Herzstechen sind außerdem die Folgen. Diese können zum Kreislaufkollaps führen. Auffällige Augenringe verraten die meisten Langzeitkonsumenten. Nicht alle leiden darunter. Jedoch empfinden Betroffene dieses Problem als sehr unangenehm.

6. Schneckenhauseffekt

Der Schneckenhauseffekt ist ein sehr unangenehmer Aspekt. Er führt dazu, dass der Kiffer sich viel vornimmt, aber wenig bis nichts davon umsetzt. Am Ende kifft er wieder zu Hause und verschiebt alles auf die Zukunft. Er fühlt sich mit der Zeit zu Hause am wohlsten und verlässt nur noch selten das Haus. Das kann zum amotivationalen Syndrom führen, mit dem die Tendenz zu sozialem Rückzug, zunehmender Gleichgültigkeit und Antriebslosigkeit gegenüber Alltagsangelegenheiten beschrieben wird. 

7. Einstellung

Die Einstellung kann sich nach der Zeit ins Negative verändern. 85 % der Langzeitkonsumenten finden immer eine Ausrede für die eigenen Probleme. Alles wird schlecht geredet und auf das Cannabis geschoben, aber trotzdem wird nichts geändert. 

8. Müdigkeit

Die Müdigkeit kann bei den betroffenen Dauerkiffern höchstwahrscheinlich sehr unangenehm werden. Nach einer Zeit fühlt es sich für dich an, als ob du in einem Film bist.  Du bist immer müde, obwohl du genug schläfst. Aufgrund der Antriebslosigkeit kann es häufig zur Gleichgültigkeit kommen. Die Antriebslosigkeit und das ständige Müde sein, sind sehr anstrengende Faktoren für einen Menschen, da er nicht dafür ausgelegt ist.

9. Konzentrationsprobleme

Vergesslichkeit und Konzentrationsschwierigkeiten sind weit verbreitet unter Kiffern und führen teilweise zu Selbstzweifeln und Zweifel an der eigenen Intelligenz. Kennst du das auch, wenn du in einen anderen Raum gehst um etwas zu machen, dir aber nicht mehr einfällt was du eigentlich in diesem Raum wolltest?

10. Entwicklung

Eines der wichtigsten 10 Gründe gegen Kiffen ist die Entwicklung. Diese kann durch jahrelanges konsumieren von Cannabis schwerwiegende Folgen haben. Konsumenten berichten davon, dass sie sich so fühlen, als hätte jemand in ihrem Leben auf Pause gedrückt. Sie fühlen sich immer noch so, wie am Anfang des langjährigen Konsums.