Streckmittel Cannabis

In Deutschland werden Cannabisprodukte immer häufiger mit gefährlichen Substanzen gestreckt. Es geht dabei einzig und allein darum das Gewicht und die Gewinnmaximierung zu erhöhen. Dabei wird keine Rücksicht auf die gesundheitlichen Folgen des Konsumenten genommen. Millionen von Deutschen rauchen verbunden mit Cannabis, gefährliche Substanzen ohne es zu wissen und sich über die Folgen im klaren zu sein. Die unangenehmsten Streckmittel sind Brix, Sand, Blei, Zucker, Haarspray und Blei. Gefährlichere Streckmittel wie Quecksilber wurden ebenfalls bereits in Proben gefunden.

Streckmittel Cannabis:

Brix

Es trocknet so an den Blüten an, das es oft mit bloßem Auge nicht sofort erkennbar ist. Es besteht aus Flüssigkunststoff und Zucker. Zu erkennen ist das Streckmittel Brix, wenn beim Anzünden die Glut Funken schlägt, die Ascherückstände meist hart sind und runterbrennen wie eine Art Kohle. Dazu wiegt die Blüte für ihre Größe zu viel, macht optisch auch nach mehreren Tagen einen feuchten Eindruck und der Rauch riecht chemisch-plastikartig. Da es für diese Methode um Marihuana zu strecken noch keine Langzeitstudien gibt ist nicht bekannt was der Konsument zu erwarten hat wenn er mehrere Jahre Zucker und Flüssigkunststoff raucht. Konsumenten berichten von Kopf- Hals- und Bauchschmerzen sowie gereizten Bronchien, geschwollenen Lymphdrüsen, Herzrasen und langtägigem Lungendrücken bis hin zu Ätypische Lungenentzündung mit mehrwöchigem Krankenhausaufenthalt.

Sand

Sand und Erde lassen sich nicht immer vermeiden, wenn der Anbau in Freiland stattfindet. Vor allem dann nicht, wenn die Pflanze in der Blüte immer klebriger wird. Cannabis wird jedoch immer häufiger mutwillig mit Sand, Vogelsand oder Quarzsand gestreckt. Dies kann erkannt werden wenn kleine Rückstände in der Verpackung, wie Tütchen zurückbleiben. Ein anderes Anzeichen ist, wenn beim Inhalieren Rückstände zwischen den Zähne haften bleibt und es zwischen den Zähnen knirscht. Durch das Rauchen von quarzhaltigem Sand besteht die Gefahr von Silikose oder auch Quarzstaublunge genannt. Silikose ist eine Lungenkrankheit, bei der eine entzündliche Veränderung des Bindegewebes der Lunge die Folge ist, mit anschließender Vernarbung der Lunge. Daraus kann sich sehr schnell eine Bronchitis entwickeln.

Blei

Blei oder Bleisulfat ist schwerer zu erkennen, da es teilweise bereits während des Wachstums über die Pflanzen gestreut wird. Mit bloßem Auge ist es nur zu erkennen, wenn es in winzigen Spänen mit Cannabis gestreckt wird. Bleisulfid ist eine salzartige Verbindung von Blei und Schwefel. Dieser giftige und umweltgefährliche Stoff wird normalerweise in der Glasindustrie verwendet. Ein einmaliger Konsum von Cannabis, welches mit Blei gestreckt wurde, kann bereits zu einer Vergiftung führen.

Glas

Glas mit bloßem Auge zu erkennen ist fast unmöglich. Das Cannabis wird mit extrem kleinen, abgerundeten Glaspartikeln gestreckt. Mit Glas gestrecktem Cannabis ist zu erkennen, wenn die Blüte aus ca. 20 cm, auf einen sauberen Untergrund gefallen lassen wird. Die Glasstücke sollten nach mehrmaligem wiederholen erkennbar sein. Um mit Sicherheit sagen zu können das es mit Glas gestreckt wurde, sollte es mit einem Taschen-Mikroskop untersucht werden. Durch die hohen Temperaturen zerplatzen die kugelförmigen Glaspatikel während der Verbrennung. Dabei entstehen scharfkantige Bruchstücke die mit dem Rauch in die Atemwege gelangen. Diese verursachen unter Umständen sogenannte Mikro-Schnittverletzungen. Durch die Vernarbung dieser Kleinstverletzungen steht das geschädigte Lungengewebe nicht mehr für den Gasaustausch zu Verfügung. Mehrmaliger Konsum von Glas gestrecktem Cannabis kann ebenfalls zu einer Silikose führen. Im schlimmsten Fall zu kompletten Lungenversagen.

Zucker

Zucker ist deutlich am süßen Geschmack erkennbar. Man erkennt es zudem daran das es sehr schlecht brennt, die Asche ist hart und löst sich sehr schlecht. Auffällig ist das es sehr hell, fast schon weiß ist. Es besteht die Möglichkeit dies auch mit einem Glukosetest zu überprüfen, dabei muss aber beachtet werden, das nur Glukose, Fruktose und glukosehaltige Mischungen wie Traubenzucker und Fruchtzucker damit zu erkennen sind. Zucker ist ein beliebtes Streckmittel, da es preisgünstig und einfach in der Anwendung ist. Der Zucker wird, bevor es auf die Pflanzen gesprüht wird, in kochendem Wasser aufgelöst. Das Wasser verdampft beim Kochen und hinterlässt eine klebrige Masse, welche auf die Pflanzen gesprüht wird. Karamellisierte Zuckerrückstände verursachen starken Hustereiz, da sich diese auf die Schleimhäutee und Brochien legen.

Haarspray

Cannabis das mit Haarspray gestreckt wurde ist extrem hart, kompakt und löst sich ebenfalls sehr schwer. Zu erkennen ist es an dem penetrantem chemischen Geschmack und dem untypischen parfümierten Geruch. Die Konsumenten setzen sich der Gefahr aus, Mischungen aus industriellen Polymeren, Alkohol und anderen Zusätzen zu inhalieren. Haarspray ist sehr gefährlich da es entflammbar ist. Es entsteht ein hohes Krebsrisiko, durch das Verbrennen der enthalten Lösungsmitteln.

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