Kiffen aufhören

Streckmittel im Cannabis

In Deutschland werden Cannabisprodukte immer häufiger mit gefährlichen Substanzen gestreckt. Streckmittel in Cannabis ist ein ernstes Thema und kann erhebliche körperliche Folgen haben. Es geht dabei einzig und allein darum, das Gewicht und die Gewinnmaximierung zu erhöhen. Dabei wird keine Rücksicht auf die gesundheitlichen Folgen des Konsumenten genommen.

Millionen von Deutschen rauchen verbunden mit Cannabis, gefährliche Substanzen ohne es zu wissen und sich über die Folgen im Klaren zu sein. Die unangenehmsten Streckmittel in Cannabis sind Brix, Sand, Blei, Zucker, Haarspray und Blei. Gefährlichere Streckmittel wie Quecksilber wurden ebenfalls bereits in Proben gefunden und können zum Tod führen!  

Streckmittel und Cannabis

Die gefährlichsten Streckmittel in Marihuana!

1. Brix

Es trocknet so an den Blüten an, das es oft mit bloßem Auge nicht sofort erkennbar ist. Es besteht aus Flüssigkunststoff und Zucker. Zu erkennen ist das Streckmittel Brix, wenn beim Anzünden die Glut Funken schlägt. Die Asche Rückstände sind meist hart und brennen wie eine Art Kohle. Dazu wiegt die Blüte für ihre Größe zu viel, macht optisch auch nach mehreren Tagen einen feuchten Eindruck und der Rauch riecht chemisch-plastikartig. Da es für diese Methode um Marihuana zu strecken noch keine Langzeitstudien gibt, ist nicht bekannt was der Konsument zu erwarten hat. Bis jetzt kann noch nicht gesagt werden, welche langfristigen Schäden entstehen, wenn du mehrere Jahre Zucker und Flüssigkunststoff rauchst. Konsumenten berichten von Kopf-, Hals- und Bauchschmerzen sowie gereizten Bronchien. Dazu kommen geschwollenen Lymphdrüsen, Herzrasen und Lungendrücken bis hin zu typische Lungenentzündung mit mehrwöchigem Krankenhausaufenthalt.

2. Sand

Sand und Erde lassen sich nicht immer vermeiden, wenn der Anbau in Freiland stattfindet. Vor allem dann nicht, wenn die Pflanze in der Blüte immer klebriger wird. Cannabis wird jedoch immer häufiger mutwillig mit Sand, Vogelsand oder Quarzsand gestreckt. Dies kann erkannt werden, wenn kleine Rückstände in der Verpackung, wie Tütchen zurückbleiben. Ein anderes Anzeichen ist, wenn beim Inhalieren Rückstände zwischen den Zähnen haften bleibt und es zwischen den Zähnen knirscht. Durch das Rauchen von quarzhaltigem Sand besteht die Gefahr von Silikose oder auch „Quarzstaublunge“ genannt. Silikose ist eine Lungenkrankheit, bei der eine entzündliche Veränderung des Bindegewebes der Lunge die Folge ist, mit anschließender Vernarbung der Lunge. Daraus kann sich sehr schnell eine Bronchitis entwickeln.

3. Blei

Blei oder Bleisulfat sind schwerer zu erkennen, da es teilweise bereits während des Wachstums über die Pflanzen gestreut wird. Mit bloßem Auge ist es nur zu erkennen, wenn es in winzigen Spänen mit Cannabis gestreckt wird. Bleisulfid ist eine salzartige Verbindung von Blei und Schwefel. Dieser giftige und gefährliche Stoff wird normalerweise in der Glasindustrie verwendet. Ein einmaliger Konsum von Cannabis, welches mit Blei gestreckt wurde, kann bereits zu einer Vergiftung führen.

4. Glas

Glas mit bloßem Auge zu erkennen ist fast unmöglich. Das Cannabis wird mit extrem kleinen, abgerundeten Glaspartikeln gestreckt. Mit Glas gestrecktem Cannabis ist zu erkennen, wenn die Blüte aus ca. 20 cm, auf einen sauberen Untergrund gefallen lassen wird. Die Glasstücke sollten nach mehrmaligem wiederholen erkennbar sein. Um mit Sicherheit sagen zu können das es mit Glas gestreckt wurde, sollte es mit einem Taschen-Mikroskop untersucht werden. Durch die hohen Temperaturen zerplatzen die kugelförmigen Glaspartikel während der Verbrennung. Dabei entstehen scharfkantige Bruchstücke, die mit dem Rauch in die Atemwege gelangen. Diese verursachen unter Umständen sogenannte Mikro-Schnittverletzungen. Durch die Vernarbung dieser Kleinstverletzungen steht das geschädigte Lungengewebe nicht mehr für den Gasaustausch zu Verfügung. Mehrmaliger Konsum von Glas gestrecktem Cannabis kann ebenfalls zu einer Silikose führen. Im schlimmsten Fall zu kompletten Lungenversagen.

5. Zucker

Zucker ist deutlich am süßen Geschmack erkennbar. Du erkennst es zudem daran, dass es sehr schlecht brennt und die Asche sehr schlecht abfällt. Auffällig ist das es sehr hell, fast schon weiß ist. Es besteht die Möglichkeit dies auch mit einem Glukosetest zu überprüfen, dabei muss aber beachtet werden, das nur Glukose, Fruktose und glukosehaltige Mischungen wie Traubenzucker und Fruchtzucker damit zu erkennen sind. Zucker ist ein beliebtes Streckmittel, da es preisgünstig und einfach in der Anwendung ist. Der Zucker wird, bevor es auf die Pflanzen gesprüht wird, in kochendem Wasser aufgelöst. Das Wasser verdampft beim Kochen und hinterlässt eine klebrige Masse, welche auf die Pflanzen gesprüht wird. Karamellisierte Zuckerrückstände verursachen starken Hustenreiz, da sich diese auf die Schleimhäute und Bronchien legen.

6. Haarspray

Cannabis das mit Haarspray gestreckt wird, ist extrem hart, kompakt und löst sich ebenfalls sehr schwer. Du kannst es an dem penetranten chemischen Geschmack erkennen. Zudem hat es einen untypischen parfümierten Geruch. Du setzt dich der Gefahr aus Mischungen aus industriellen Polymeren, Alkohol und anderen Zusätzen zu inhalieren. Haarspray ist sehr gefährlich, da es entflammbar ist. Durch das Verbrennen und inhalieren der Lösungsmittel, entsteht ein hohes Krebsrisiko.