10 Gründe gegen Kiffen

Warum du mit dem Kiffen aufhören solltest!

Du willst mit dem Kiffen aufhören, bist aber noch nicht wirklich überzeugt den ersten Tag zu starten? Dann bist du hier genau richtig! Wir haben dir die wichtigsten 10 Gründe gegen Kiffen einmal detailliert zusammengefasst. Natürlich gibt es unzählige Gründe, um mit dem Kiffen aufzuhören. Wir haben uns in diesem Beitrag aber nur auf die wichtigsten und interessantesten Gründe konzentriert.

Gründe um mit dem Kiffen aufzuhören

Die folgenden Gründe treffen nicht auf Kiffer zu, die erst seit kurzem mit dem täglichen Konsum von Cannabis begonnen haben. Diese Gründe betreffen eher Dauerkiffer, die mindestens fünf Jahre täglich gekifft haben. Diese ganzen Probleme treten nämlich  ganz langsam auf. Am Anfang sind die Auswirkungen bei den meisten Kiffern noch nicht so ausgeprägt. Das erste, was neue Kiffer nach der ersten Zeit bemerken, ist der berühmte „Kifferfilm“ der immer intensiver wird. Gefühle, Emotionen und die Wahrnehmung verändern sich, da man sich jeden Tag betäubt. Man stumpft ab und das intensive Wahrnehmungsgefühl verschlechtert sich stetig.

Die wirklichen Probleme entstehen erst nach Jahren, wenn das Genussmittel zu einer Sucht wird und man dieses nur noch befriedigt, ohne wirkliche Glücksgefühle zu empfinden. Wir reden von mindestens 3 Jahren. Der Prozess ist so schleichend, das viele Langzeitkiffer sich nicht im Klaren sind, wie sehr das Kiffen sie negativ beeinflusst. Deswegen möchten wir dir jetzt die Augen öffnen!

1. Cannabis-Sucht

Das Schlimmste am Kiffen ist die Abhängigkeit oder schaffst du es zwei, drei Tage nicht zu kiffen, ohne das dir etwas fehlt? Hast du immer noch genauso gute Laune, wenn du nichts zu kiffen hast? Wenn ja, musst du dir im Klaren sein, das du in der dritten und letzten Suchtphase angekommen bist.

Die Probierphase hat noch Spaß gemacht. Du warst wahrscheinlich mit Freunden zusammen und hast das Kiffen einfach mal ausprobiert.  In der Missbrauchsphase hast du dann ab und zu mal zum Joint oder Bong gegriffen, wenn es dir mental nicht so gut ging und du einfach mal abschalten wolltest. In der Abhängigkeitsphase ging es dann richtig los.

Aus ab und zu mal kiffen, wurde dann täglich. Unangenehme Gefühle oder Gedanken wurden täglich weggeraucht und die Jahre vergingen ohne große Veränderung. Dein Freundeskreis wurde zudem wahrscheinlich immer kleiner und er bestand fast nur noch aus Menschen, die selber jeden Tag gekifft haben.

Das auffälligste Anzeichen abhängig zu sein ist, wenn du dir es nicht mehr vorstellen kannst ohne Cannabis glücklich leben zu können. Zudem geht es dir schlecht, wenn nichts mehr da ist und sich an diesen Tagen Entzugserscheinungen bemerkbar machen.

10 Gründe gegen kiffen

Das ist der Punkt, an dem du dir bewusst werden solltest, das du süchtig nach Cannabis bist. Ein Leben mit einer Sucht zu führen ist unglaublich anstrengend und kostet extrem viel Kraft. Man muss immer daran denken und fühlt sich nicht gut, wenn man nicht gekifft hat und das eigene Selbstbewusstsein landet im Keller. Man zweifelt an sich und den eigenen Fähigkeiten, wodurch sich viele noch mehr zurückziehen und noch mehr konsumieren. Es ist ein Teufelskreis.

Um wirklich frei zu sein und das Leben vollständig genießen zu können, musst du dich von deiner Sucht lösen. Eine Abhängigkeit schränkt dich im Leben sehr stark ein, das du im Grunde dein gesamtes Leben danach ausrichtest. Hol dir deine Freiheit zurück!

2. Geld

Verschwendest du auch soviel Geld dafür, obwohl du es für etwas Sinnvolles ausgeben könntest? Würdest du es nicht am liebsten sparen, um dir einen Traum zu erfüllen?

Wenn du jeden Tag 20 € verrauchst, dann sind das im Jahr mindestens 7000 €! Lass dir das mal auf der Zunge zergehen: 7000 € !!! Der oder die andere wird darüber lachen, weil er oder sie wahrscheinlich über die Jahre so eine starke Toleranz aufgebaut hat, das er oder sie mehr als 20 € am Tag verkifft.

Wahrscheinlich hättest du dir nach all den Jahren von dem Geld eine Eigentumswohnung kaufen oder mindestens jedes Jahr dreimal im Jahr in den Urlaub fahren können oder dein komplettes Bafög auf einen Schlag zurückbezahlen.

10 Gründe gegen kiffen

Also mach dir Gedanken, ob es sich lohnt, jeden Tag dein hart verdientes Geld in Rauch aufzulösen oder ob es an der Zeit ist, sich mit dem Geld Träume zu erfüllen. Investiere dein Geld lieber in etwas das Geld generiert, oder schaffe dir mit dem Geld wunderschöne Erinnerungen. Denn eins darfst du nicht vergessen: Geld ist gedruckte Freiheit! Schon dieser Aspekt, sollte einer der wichtigsten Gründe gegen Kiffen aufzuhören!

3. Motivation (Einstellung)

Ärgerst du dich nicht manchmal selber über dich, das du einfach nicht das Beste aus dir rausholst? Angefangen bei der Gesundheit oder Sport. Wie oft wolltest du dich schon gesünder ernähren oder wieder regelmäßig und langfristig Sport machen? Tägliches kiffen betäubt den Körper und den Geist, weshalb es noch schwerer ist, sich zu motivieren. Aus Erfahrung können wir dir sagen: Das ändert sich drastisch, sobald du mit dem kiffen aufhörst. Das ständige belügen sich gegenüber verschwindet. Es gibt kein: Das mach ich lieber morgen mehr! Du wirst voller Energie sein und auf der Couch chillen und fernsehen oder Netflix schauen wird erstmal keine Lust machen. Es ist super langweilig und du wirst es auch immer mit dem „bekifften“ fernsehen oder zocken vergleichen. Dann lieber doch aktiv handeln und was Produktives machen.

Unzählige Mitglieder aus unserer Community können ein Lied davon singen. Fast jeder hat 24 Stunden nach dem letzten Joint unglaublich viel erledigt, was jahrelang aufgeschoben wurde. Egal ob es das Aufräumen der Wohnung war oder das Starten des Projektes, was schon ewig in Planung ist. Du hast einfach wieder Freude an der Produktivität und suchst keine Ausreden mehr, deine Sachen auf morgen zu verschieben. Sobald du aufhörst, bist du unglaublich aktiv und Sachen, die du aufgeschoben hast, erledigst du mit Leichtigkeit. Sachen direkt zu erledigen fühlt sich einfach gut an. Du bist am Ende des Tages zufrieden und was am wichtigsten ist: Du bist stolz auf dich und verabschiedest dich von der: „Das mach ich morgen Einstellung“. Entscheide dich gegen das Kiffen und du brauchst dir keine Ausreden mehr ausdenken, warum du deine Sachen lieber morgen erledigst. Wenn du weiter machst, wird sich deine Motivation und Einstellung nie ändern.

4. Gesundheit

Durch das tägliche Kiffen, gibst du deiner Lunge keine Zeit sich zu regenerieren. Der Mythos, das Cannabis ohne Tabak nicht schädlich für die Lunge ist, ist ein Irrtum. Cannabis enthält Teer, das ist ein Fakt. Im Vergleich ist ein Joint genauso schädlich wie 5 Zigaretten! Die Gesundheit ist der größte Reichtum, den wir Menschen haben. Wenn du ein Rennpferd im Wert von einer Million Euro hättest oder ein eigenes Kind, dann würdest du es doch auch nicht kiffen lassen, warum tust du es dann deinem Körper an?

Offiziell gibt es keinen Menschen, der je an Cannabis gestorben ist. Es gibt jedoch Menschen die z.B. an Lungen- oder Herzversagen sterben. Diese werden natürlich nicht als Cannabistote aufgeführt. Wenn man sich anschaut, was für Streckmittel in Cannabis gefunden wurden, dann wird einem ganz anders zu mute und man überdenkt die Sicht auf das „harmlose“ Cannabis. (Du solltest dir unbedingt unseren Beitrag zu den häufigsten Streckmitteln durchlesen).

Die Gesundheit bietet definitiv Argumente, um mit dem Kiffen aufzuhören. Herz- sowie Lungenprobleme können relativ schnell auftreten. Bei Glaspartikel zum Beispiel entstehen  Kleinstverletzungen. Durch die Vernarbung dieser Kleinstverletzungen steht das geschädigte Lungengewebe nicht mehr für den Gasaustausch zu Verfügung. Daraus kann eine Bronchitis entstehen, bis hin zu kompletten Lungenversagen.

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Das Herz leidet ebenfalls unter dem Konsum, da es zu Höchstleistungen angeregt wird. Daraus entstehen Herzrasen und Herzstechen, welche früher oder später zu einem Kreislaufkollaps führen können.

Zudem leiden die Meisten noch unter diesen ungesunden Augenringen, die die Langzeitkiffer verraten. Nicht alle leiden darunter aber Betroffene, die dieses Problem haben, empfinden es als sehr unangenehm. Das die Zähne durch das tägliche Kiffen immer gelber werden, müssen wir dir nicht sagen. Das weißt und kennst du bestimmt selber.

5. Schlaf (Müdigkeit)

Jeder von uns durchläuft während der Nacht die fünf Schlafphasen (siehe Infografik). Diese fünf Schlafphasen wiederholen sich vier bis sechs Mal während einer Nacht. Hierbei sind die dritte, vierte und fünfte Phase am Wichtigsten für unseren Körper und Geist.

Die fünfte Phase ist die REM-Phase (Rapid Eye Movement). In dieser Phase verarbeiten und speichern wir Informationen und Erlebtes. Durch das THC wird diese Phase jedoch verkürzt. Das bedeutet, das wir unserer Psyche nicht genug Zeit geben, Erlebtes zu verarbeiten.

Dieser Prozess ist ausschlaggebend für unsere psychische Entwicklung.  Aus diesem Grund stauen sich bei vielen Langzeitkiffern Informationen an, die erst nach dem letzten Joint wieder präsent sind.

Deswegen sind viele während dem Cannabis-Entzug überfordert und greifen wieder zu Marihuana oder Haschisch. Dadurch das alles auf einmal hochkommt, fühlt man sich erdrückt und total überfordert. Bekannt ist diese Phase als auch Bewältigungsphase oder Depressionsphase. Diese spezielle Entzugsphase hat aber nichts mit den fünf Schlafphasen zu tun.

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Wir träumen in jeder Phase, außer in der Ersten. Jedoch sind die Träume in der REM-Phase realistische und lebhafte Träume, nicht wie in den anderen Phasen, in denen es mehr Gedanken und Gedankengänge sind. Die REM-Phase ist so wichtig, weil wir in dieser Phase durch das Träumen Sachen verarbeiten.

Zusammengefasst ist REM-Phase, die Phase in der wir realistische Dinge träumen und Erlebtes verarbeiten. Da THC diese Phase verkürzt, stauen sich viele Sachen an, die erst verarbeitet werden, sobald wir mit dem kiffen aufhören.

Was du wahrscheinlich auch sehr gut kennst ist, das du durch das Cannabis länger schläfst und morgens trotzdem immer müde bist. Wenn du endlich mit dem Kiffen aufhörst, schläfst du nicht mehr so lange und fühlst dich morgens auch noch erholter. Ein gesunder erholsamer Schlaf ist essenziell wichtig für Körper, Psyche und das allgemeine Wohlbefinden. Zudem gibt es noch unzählige Argumente für das frühe Aufstehen.  Ist das nicht ein weiterer sehr guter Grund, um mit dem Kiffen aufzuhören?

6. Illegal

Über die Legalität von Cannabis lässt sich streiten. Ob es gut oder schlecht wäre Cannabis zu legalisieren, lassen wir jetzt mal außen vor. Worüber man aber nicht diskutieren kann ist, das man sich ohne illegale Substanzen sicherer fühlt. Dir rutscht doch bestimmt auch immer das Herz in die Hose, sobald du im Auto unterwegs bist und einen Streifenwagen siehst, oder? Um deinen Führerschein nicht abgenommen zu bekommen, darf dein langfristiger Wert (THC-COOH) nicht über einem Nanogramm liegen. Als Dauerkiffer hast du hier keine Chance. Wenn sie dich mal in einer Autokontrolle erwischen, ist dein Führerschein weg. Wenn du eine MPU machen musst, kannst du mit allen Nachweisen schnell mal mit 3000 € rechnen.

Ist ein Eintrag in deiner Akte wegen Betäubungsmitteln nicht das Unnötigste überhaupt? Cannabis ist illegal und dir muss bewusst sein, das du dir für den kurzen Rausch eventuelle Möglichkeiten in deiner Zukunft verbauen kannst. Ein Beispiel ist, wenn der Arbeitgeber ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt. Stell dir das mal vor: Du bekommst vielleicht deinen Traumjob nicht, weil du dich von einer Pflanze betäuben lassen hast und dann auch noch damit erwischt wurdest! Das muss man dann erstmal verarbeiten. Hoffentlich auf die normale Art und Weise und nicht indem man sich weiter betäubt. So wirst du dann nie aus dem Teufelskreis herausfinden. Bei Vielen war so eine Situation genau das Richtig, so schlimm wie es klingt. Bei den Meisten muss erstmal irgendwas Schlimmes passieren, damit es „klick“ macht. Viele haben nach solchen Erlebnissen nie wieder gekifft. Bitte lass es erst nicht zu solchen Situationen kommen!

7. Persönliche Entwicklung

Eine der wichtigsten 10 Gründe gegen Kiffen ist die persönliche Entwicklung. Dauerkiffer, die seit Jahren täglich konsumieren, wissen genau wovon wir reden. Man könnte im Leben schon so viel weiter sein, wenn man durch das Gras nicht immer wieder ausgebremst wird. Langzeitkiffer sind nicht auf dem gleichen Stand, wie Menschen die keine Drogen zu sich nehmen. Wie wir im Abschnitt Schlaf schon erklärt haben, liegt das unter anderem an den kurzen REM-Schlafphasen.

Konsumenten berichten davon, dass sie sich so fühlen, als hätte jemand in ihrem Leben auf Pause gedrückt. Sie fühlen sich immer noch so wie am Anfang des langjährigen Konsums. Das Leben ist ein einzig großer und sehr lehrreicher Trip. Desto schwerer die Lebenssituation, desto mehr wirst du geistig daran wachsen. Mit dem Kiffen senkst du die Schwierigkeitsstufe. Momentan erlaubst du deinen Gedanken und Gefühlen Anweisungen von außen anstatt von innen anzunehmen. Wärst du nicht schon viel weiter im Leben, wenn du dich nicht jeden Tag betäubst und aktiver am Leben teilnehmen würdest?

8. Wahrnehmung (Stimmung)

Dein klares Bewusstsein nimmt mit der Zeit immer mehr ab. Es ist ein fließender Übergang, dass du es vielleicht nicht mal merkst. Jeder der irgendwann angefangen hat, sollte sich noch daran erinnern können. Vor dem ersten Joint war die Welt noch klar und lebhaft. Nach den ersten Tagen hat sich das schon etwas verändert. Der Film vor den Augen wurde immer intensiver, bis zu einem bestimmten Punkt. Der Punkt an dem man die Emotionen auf ein Minimum runter gekifft hat.

Auf der einen Seite ist Cannabis „angenehm“. Es betäubt zwar alle Ängste und Sorgen und man kann mal richtig abschalten aber es lässt dafür die positiven und negativen Gefühle nicht mehr richtig zu. Du musst dich also entscheiden, ob du dich emotionslos fühlen willst oder das Leben richtig fühlen willst. Klar sind die negativen Gefühle nicht wünschenswert aber das gehört zum Leben dazu. Richtig fühlen und emotionsvoll durchs Leben gehen ist das, was das Leben lebenswert macht.

Wenn du mit dem Kiffen aufhörst, kommst du auch in eine ganz andere Stimmung. Einige neue Mitglieder in der Community denken, das ihre Probleme und Stimmungsschwankungen nichts mit dem Kiffen an sich zu tun hat. Sie denken, dass das die Probleme tiefgründiger sitzen und direkt in eine Therapie gehen wollen, ohne vorher komplett 7 Wochen auf Weed zu verzichten. Nach dem Aufhören merkt man schon nach wenigen Wochen, das sich die Sicht aufs Leben verändert. Die graue Wolke verschwindet und was vorher negativ gesehen wurde, scheint plötzlich überhaupt nicht mehr so schlimm. Viele Probleme lösen sich nach dem Entzug einfach in Luft aus. Man sieht die Dinge immer aus einer bestimmten Sichtweise und reimt sich sogar noch einiges zusammen, das nicht der Wahrheit entspricht.

Nehmen wir die Gereiztheit und die Geduld. Als Kiffer ist die eigene Zündschnur meisten sehr kurz. Man ist unausgeglichen und man macht sich selber Probleme, wo überhaupt keine sind. Ich glaube jeder, der jahrelang gekifft hat und dann aufgehört hat, kann es bestätigen. Wenn man den Entzug hinter sich hat, bringt einen nichts mehr so schnell auf die Palme, wie in der aktiven Kifferzeit. Deine Stimmung ist auch immer vom THC Wert in deinem Körper abhängig. Hast du gerade gekifft, bist du chillig drauf. Hast du abends nichts zu rauchen, bist du angespannt und eine innere Unruhe kommt auf.

Willst du wirklich auf eine Pflanze angewiesen sein, die fast alle deine Funktionen kontrolliert? Beispielsweise kannst du ja nur noch richtig schlafen, wenn du gekifft hast oder richtigen Appetit verspüren, wenn du gekifft hast. Das sind nur 2 von vielen Beispielen. Der Grund ist folgender: Das Cannabinoid THC ersetzt das körpereigene Endocannabinoid Anandamid in deinem Körper und Funktionen wie Schlaf, Appetit, Laune und viele andere geraten deswegen aus dem Gleichgewicht. Niemand will so Leben! Also starte den Entzug noch heute, wenn es dir auch so geht.

9. Schneckenhauseffekt

Der Schneckenhauseffekt ist ein sehr unangenehmer Nebenaspekt des Kiffens. Natürlich gibt es verschiedene Arten von Kiffern. Manche benötigen es sogar, um richtig zu funktionieren. Es gibt tatsächlich Dauerkiffer, die z.B. vor einem Termin oder ähnlichen kiffen müssen, um zu funktionieren. Das ist aber nur selten der Fall. Der Durchschnittskiffer ist da eher anders drauf. Einen rauchen und dann aktiv Termine wahrnehmen und Sachen erledigen ist eher eine Wunschvorstellung. Die Meisten ziehen sich eher zurück als das sie aktiver werden, was am Anfang der Kifferzeit noch nicht so problematisch ist.

Mit der Zeit ändert sich das aber. Anstatt mit nicht kiffenden Freunden wegzugehen und das Leben zu genießen, wird sich für das Gegenteil entschieden. Man sitzt lieber mit anderen Kiffern zu Hause, kifft lieber und sieht sich einen Film an oder zockt. Am Anfang genießt man das Ganze noch, weil es auch noch Spaß macht. Man hat Lachflashs und Heißhunger auf alles was einen in die Finger kommt. Die Anfangszeit ist schön. Das Problem besteht darin, das man nicht merkt, dass das Leben anfängt an einem vorbeizuziehen. Man gewöhnt sich so sehr daran am Wochenende lieber gemütlich zu Hause zu chillen, das man immer eine Ausrede hat. „Nächstes Wochenende bin ich wieder dabei“ oder dieses Wochenende wollten wir nochmal chillen aber nächstes Wochenende auf jeden Fall.

So geht das bei vielen eine Zeit lang, bis niemand mehr fragt, ob du mitkommst was zu unternehmen. Sie wissen schon was du antworten wirst. So separiert man sich in jungen Jahren immer mehr von aktiven, nicht kiffenden Freunden und verbringt die Zeit fast nur noch auch der Couch mit anderen Kiffern. Ohne es zu merken, wird es zu einem Standard und die Jahre verfliegen. Dann kommt der Zeitpunkt, an dem das Chillen nicht mehr so spaßig ist und man nur noch „stoned“ auf der Couch rumhängt und einem klar wird, das sich was ändern muss. Viele Kiffer nehmen sich dann mit anderen Kifferfreunden vor, etwas Bestimmtes zu unternehmen. Davon wird dann so gut wie nichts umgesetzt. Am Ende kifft ihr wieder zu Hause und verschiebt alles auf die Zukunft, genau so wie das wieder aufhören.

Das kann zum amotivationalen Syndrom führen, welche mit der Tendenz zu sozialem Rückzug, zunehmender Gleichgültigkeit und Antriebslosigkeit gegenüber Alltagsangelegenheiten beschrieben wird. Wenn das bei dir der Fall ist, bitten wir dich darüber nachzudenken. Es gibt viel zu viele Kiffer, die ihr halbes Leben zu Hause gechillt haben und es bereuen, ihr Leben nie richtig gelebt zu haben. Die Jahre als Kiffer sind so schnell weg, weil nichts Neues mehr passiert. Bitte mach diesen Fehler nicht und lebe dein Leben. Du willst mit 80 bestimmt nicht auf dein Leben zurückschauen und realisieren, das du keine aufregenden Geschichten aus deiner Jugend erzählen kannst, weil du jahrelang betäubt rumgehangen hast. Du entscheidest über dein Leben!

10. Konzentration (Vergesslichkeit)

Bist du auch so vergesslich? Bei einem nicht kiffenden Menschen kann das schon mal passieren aber ein Dauerkiffer kann ein Lied davon singen. Gerade nach dem Kiffen ist die Aufmerksamkeitsspanne sehr, sehr kurz. Gerade hattest du noch einen interessanten Gedanken und schon hast du vergessen, worüber du nachgedacht hast. Schön ist das nicht, was aber noch schlimmer ist, ist der Zweifel an sich und seinem Verstand. Das war ein ganz ausschlaggebender Punkt, warum wir uns gegen das Kiffen entschieden haben. Es war kaum noch zu ertragen, jeden Tag etwas zu vergessen. Jedes Mal musste man an Termine erinnert werden, was extrem deprimierend war.

Vergesslichkeit und Konzentrationsschwierigkeiten sind weit verbreitet unter Kiffern und führt teilweise zu Selbstzweifel an der eigenen Intelligenz. Du kennst es doch auch, wenn du gerade etwas machen wolltest, es dir 2 Minuten später aber nicht mehr einfällt, oder? Das Witzige war, nach knapp 3 Wochen, war diese Konzentrationsschwäche und das schlechte Kurzzeitgedächtnis wieder in einem optimalen Zustand. Klar hat man auch mal was vergessen aber nicht mehr Ansatzweise so extrem, wie in der aktiven Kifferzeit. Sind die 10 Gründe gegen Kiffen für dich ein Grund dein Leben endlich zu ändern?

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