3 Phasen des Cannabis-Entzugs

Die 3 Phasen des Cannabis-Entzugs dauern insgesamt sieben Wochen und bestehen aus 3 komplett verschiedenen Phasen. Diese Phasen treffen nicht auf Kiffer zu, die erst vor kurzem mit dem Kiffen angefangen haben. Diese Entzugsphasen sind für Dauerkiffer, die schon mindestens fünf Jahre täglich kiffen und keine längeren Pausen hatten.

Die 3 Entzugsphasen des Cannabis

Als Erstes muss der THC komplett aus dem Körper abgebaut werden, bevor der eigentliche Entzug im Kopf stattfindet. Das passiert in der Entgiftungsphase.

Danach beginnt die Depressionsphase. Diese dauert rund zwei Wochen und ist die unangenehmste.

In den meisten Fällen wirst du schlecht gelaunt sein, ohne das du weißt wieso. Diese Phase vergeht jedoch relativ schnell, bis die Realisationsphase beginnt. In dieser Phase realisierst du, was du dir die letzten Jahre angetan hast und wie du dein neues Leben gestalten möchtest.

1. Phase 1 - Engiftungsphase

(ca. Tag 1-5)

  • Entzugserscheinungen beginnen (Schwitzen, Gereiztheit, Aggressionen, Depressionen)
  • Dein Körper fängt durch den Stoffwechsel an das THC abzubauen.
  • Schlaflosigkeit macht sich bemerkbar.
  • Motivation und soviel Energie wirst du während dieser Phase spüren.

2. Phase 2 - Depressionsphase

(ca. Tag 5-21)

  •  Du fühlst dich leer, einsam und weißt nicht, was du mit dir anfangen sollst.
  • Alles nervt dich.
  • Du fühlst dich immer noch gereizt.
  • Am liebsten würdest du wieder anfangen zu kiffen.
  • Du fängst an wieder alles zu riechen.
  • Du hast einen unangenehmen Körpergeruch während der 3 Phasen.
  • Endlich kannst du länger als 1 Stunde am Stück schlafen.
  • Du fängst wieder an zu träumen und diese Träume werden sehr lebhaft und unangenehm.
  • Durch das Träumen fängt dein Gehirn an die Vergangenheit zu verarbeiten.

3. Phase 3 - Realisationsphase

(ca. Tag 21-49)

  •  Die verrückten Träume werden weniger.
  • Das Schlafen wird endlich besser.
  • Du denkst viel nach.
  • Du verarbeitest die vergangene Zeit.
  • Es wird dir immer klarer, was du dir angetan hast.
  • Du bist sauer auf dich.
  • Du fängst wieder an dich mit der Wirklichkeit und den realen Gefühlen umzugehen.
  • Dein Emotionswechsel beginnt.
  • Kopfschmerzen machen sich öfters bemerkbar.
  • Du fängst an dein neues Leben zu planen.

4. Entzugserscheinungen während der 3 Phasen

  •  Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Humorlosigkeit, keine Lust auf Sex, Kopfschmerzen, Husten, Schnupfen, Magenkrämpfe, Erbrechen, Ängstlichkeit, Augenprobleme.
  •  Du musst mit der neuen Situation erst einmal klarkommen.

5. Die Entzugsphasen überstehen

Es gibt einige Dauerkiffer die den Entzug richtig erleben möchten, um zu verstehen, was sie sich angetan haben. So wird die Chance wieder rückfällig zu werden auf jeden Fall minimiert. Für alle die darauf keine Lust haben, können die Entzugserscheinungen drastisch reduzieren. Wie das geht, erklären wir euch im nächsten Beitrag!

In unserer Community kannst du dich gerne weiter über die 3 Phasen des Cannabis-Entzugs austauschen. In unserem nächsten Beitrag erfährst du, mit welchen Tipps und Tricks du die Entzugserscheinungen minimierst.

6 Gedanken zu „3 Phasen des Cannabis-Entzugs

  • 28. Juli 2019 um 16:07
    Permalink

    Hallo und danke für die Zeilen denn auch ich war Jahrzehnte lang dem Kiffen ausgesetzt und will nun endlich ein Ende setzen. Ich habe das Problem seid Wochen schlecht zu schlafen bzw. sehr wenig zu schlafen. Kann es denn sein das die Zeiten des Endzugs von Mensch zu Mensch länger anhalten als beschrieben ? Ich war und bin antriebslos,genervt,aggressiv appetit hab ich nur das ich unregelmäßig essen tuhe. Ich hoffe das es bald vorbei ist und ich wieder richtig schlafen kann. Ich mache meinen Endzug ohne jegliche Hilfe denn schließlich hab ich auch ohne Hilfe angefangen und muss nun da durch. Ich wünsche allen die das selbe durchmachen einen schnellen Endzug und das ihr durchhalte.
    Liebe Grüsse Torsten

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  • 21. August 2019 um 01:07
    Permalink

    „Endlich kannst du wieder länger als eine Stunde am Stück schlafen“ – als ich das gelesen hab musste ich aufhören. Sorry aber was ist das denn bitte für ein fatalistischer und unseriöser Schreibstil? Der Entzug wird ja als die reinste Hölle dargestellt, dabei zeigen sich große Unterschiede bei der Intensität der Symptome von Person zu Person. Etwas mehr Stichhaltigkeit und weniger reißerisch ist stark nahezulehen.

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    • 5. September 2019 um 18:13
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      Ich denke der Bericht sehr genau,denn nicht jeder muss alles an Symptomen aufzeigen.
      Aber bei mir ist ein Großteil dabei und es ist gut zu wissen, was Krankheit ist und was Entzug.

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  • 2. Oktober 2019 um 12:50
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    Habe jetzt 15 jahre gekifft,bestimmt 10 davon täglich,angefsngen mit 14 und vor kurzem aufgehört und ich muss sagen es war viel einfacher als teilweise hier beschrieben und ich mir selbst vorgestellt habe.Nur Mut Leute,alles eine Frage der mentalen rangehensweise!Achja und bin immernoch mit denselben Leuten unterwegs mit denen ich vorher geraucht habe und die ich schon aus der Kindheit kenne!!!

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    • 26. Oktober 2019 um 00:07
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      Hey, also um mein Entzug nicht all zu erschweren, habe ich den Tipp bekommen mal CBD zu versuchen. Findet ihr das gut? Ich dachte mir “ okay, in CBD ist der THC Gehalt < 0.2%." Also gar nichts. Die Schlafprobleme hatte ich von Tag 1-3. Der 3.Tag war für mich der schlimmste. Appetit hab ich viel und esse wieder viel. Meine Stimmungen sind depressiv und unmotiviert seit Tag 20-aktuell (26. TAG ENTZUG ). Hab Sorgen, dass ich durch das CBD keinen "richtigen" Entzug erlebe?
      Was sagt ihr?

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  • 18. November 2019 um 09:46
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    Hallo
    Ich finde es super, dass es Seiten gibt für Leute die den Entzug machen. Doch es gibt nirgendwo was, für die Partner und Familien, die mit der Person zusammen leben „müssen“
    Keine Hilfe kein Rat, wie man mit dieser anderen Person umgehen soll und am besten kann.
    Ist es normal so als Schuldnerin für alles hingestellt und fertig gemacht zu werden?!?!?
    Ist das bewusst??? Also wisst ihr das, seid ihr euch klar was ihr so vom Stapel lässt?!? Seid ihr auch so abwertend eurer Partner gegenüber?!
    Mir kommt so so vor, als ob er das nicht mitbekommt.
    Wäre für eure offenen Worte sehr dankbar

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