3 Phasen des Cannabis-Entzugs

Die 3 Phasen des Cannabis-Entzugs dauern insgesamt sieben Wochen und bestehen aus 3 komplett verschiedenen Phasen. Diese Phasen treffen nicht auf Kiffer zu, die erst vor kurzem mit dem Kiffen angefangen haben. Diese Entzugsphasen sind für Dauerkiffer, die schon mindestens fünf Jahre täglich kiffen und keine längeren Pausen hatten.

Die 3 Entzugsphasen des Cannabis

Als Erstes muss der THC komplett aus dem Körper abgebaut werden, bevor der eigentliche Entzug im Kopf stattfindet. Das passiert in der Entgiftungsphase.

Kiffen aufhören Facebookgruppe

Danach beginnt die Depressionsphase. Diese dauert rund zwei Wochen und ist die unangenehmste.

In den meisten Fällen wirst du schlecht gelaunt sein, ohne das du weißt wieso. Diese Phase vergeht jedoch relativ schnell, bis die Realisationsphase beginnt.

In dieser Phase realisierst du, was du dir die letzten Jahre angetan hast und wie du dein neues Leben gestalten möchtest.

1. Phase 1 - Engiftungsphase

(ca. Tag 1-5)

  • Entzugserscheinungen beginnen (Schwitzen, Gereiztheit, Aggressionen, Depressionen)
  • Dein Körper fängt durch den Stoffwechsel an das THC abzubauen.
  • Schlaflosigkeit macht sich bemerkbar.
  • Motivation und soviel Energie wirst du während dieser Phase spüren.

2. Phase 2 - Depressionsphase

(ca. Tag 5-21)

  •  Du fühlst dich leer, einsam und weißt nicht, was du mit dir anfangen sollst.
  • Alles nervt dich.
  • Du fühlst dich immer noch gereizt.
  • Am liebsten würdest du wieder anfangen zu kiffen.
  • Du fängst an wieder alles zu riechen.
  • Du hast einen unangenehmen Körpergeruch während der 3 Phasen.
  • Endlich kannst du länger als 1 Stunde am Stück schlafen.
  • Du fängst wieder an zu träumen und diese Träume werden sehr lebhaft und unangenehm.
  • Durch das Träumen fängt dein Gehirn an die Vergangenheit zu verarbeiten.

3. Phase 3 - Realisationsphase

(ca. Tag 21-49)

  •  Die verrückten Träume werden weniger.
  • Das Schlafen wird endlich besser.
  • Du denkst viel nach.
  • Du verarbeitest die vergangene Zeit.
  • Es wird dir immer klarer, was du dir angetan hast.
  • Du bist sauer auf dich.
  • Du fängst wieder an dich mit der Wirklichkeit und den realen Gefühlen umzugehen.
  • Dein Emotionswechsel beginnt.
  • Kopfschmerzen machen sich öfters bemerkbar.
  • Du fängst an dein neues Leben zu planen.

4. Entzugserscheinungen während der 3 Phasen

  •  Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Humorlosigkeit, keine Lust auf Sex, Kopfschmerzen, Husten, Schnupfen, Magenkrämpfe, Erbrechen, Ängstlichkeit, Augenprobleme.
  •  Du musst mit der neuen Situation erst einmal klarkommen.

5. Die Entzugsphasen überstehen

Es gibt einige Dauerkiffer die den Entzug richtig erleben möchten, um zu verstehen, was sie sich angetan haben. So wird die Chance wieder rückfällig zu werden auf jeden Fall minimiert. Für alle die darauf keine Lust haben, können die Entzugserscheinungen drastisch reduzieren. Wie das geht, erklären wir euch im nächsten Beitrag!

In unserer Community kannst du dich gerne weiter über die 3 Phasen des Cannabis-Entzugs austauschen. In unserem nächsten Beitrag erfährst du, mit welchen Tipps und Tricks du die Entzugserscheinungen minimierst.

16 Gedanken zu „3 Phasen des Cannabis-Entzugs

  • 28. Juli 2019 um 16:07
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    Hallo und danke für die Zeilen denn auch ich war Jahrzehnte lang dem Kiffen ausgesetzt und will nun endlich ein Ende setzen. Ich habe das Problem seid Wochen schlecht zu schlafen bzw. sehr wenig zu schlafen. Kann es denn sein das die Zeiten des Endzugs von Mensch zu Mensch länger anhalten als beschrieben ? Ich war und bin antriebslos,genervt,aggressiv appetit hab ich nur das ich unregelmäßig essen tuhe. Ich hoffe das es bald vorbei ist und ich wieder richtig schlafen kann. Ich mache meinen Endzug ohne jegliche Hilfe denn schließlich hab ich auch ohne Hilfe angefangen und muss nun da durch. Ich wünsche allen die das selbe durchmachen einen schnellen Endzug und das ihr durchhalte.
    Liebe Grüsse Torsten

    Antwort
  • 21. August 2019 um 01:07
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    „Endlich kannst du wieder länger als eine Stunde am Stück schlafen“ – als ich das gelesen hab musste ich aufhören. Sorry aber was ist das denn bitte für ein fatalistischer und unseriöser Schreibstil? Der Entzug wird ja als die reinste Hölle dargestellt, dabei zeigen sich große Unterschiede bei der Intensität der Symptome von Person zu Person. Etwas mehr Stichhaltigkeit und weniger reißerisch ist stark nahezulehen.

    Antwort
    • 5. September 2019 um 18:13
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      Ich denke der Bericht sehr genau,denn nicht jeder muss alles an Symptomen aufzeigen.
      Aber bei mir ist ein Großteil dabei und es ist gut zu wissen, was Krankheit ist und was Entzug.

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    • 22. Dezember 2019 um 09:44
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      Ich bin jetzt seit 6 tagen auf entzug und habe einen gewichtverlust und bin sehr gereizt ich hoffe ich bekomme wieder appetitt

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    • 10. Januar 2020 um 03:42
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      Habe auch ca 15 Jahre gekifft und jetzt seit 8 Tagen nicht mehr. Komme eigentlich sehr gut klar, habe momentan allerdings wirklich das Problem, dass ich nicht länger als 1 – 3 Stunden am Stück schlafen kann. Außerdem habe ich momentan jede Nacht Alpträume. Also ganz so unseriös können die Infos nicht sein. Aber ist wahrscheinlich auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

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  • 2. Oktober 2019 um 12:50
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    Habe jetzt 15 jahre gekifft,bestimmt 10 davon täglich,angefsngen mit 14 und vor kurzem aufgehört und ich muss sagen es war viel einfacher als teilweise hier beschrieben und ich mir selbst vorgestellt habe.Nur Mut Leute,alles eine Frage der mentalen rangehensweise!Achja und bin immernoch mit denselben Leuten unterwegs mit denen ich vorher geraucht habe und die ich schon aus der Kindheit kenne!!!

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    • 26. Oktober 2019 um 00:07
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      Hey, also um mein Entzug nicht all zu erschweren, habe ich den Tipp bekommen mal CBD zu versuchen. Findet ihr das gut? Ich dachte mir “ okay, in CBD ist der THC Gehalt < 0.2%." Also gar nichts. Die Schlafprobleme hatte ich von Tag 1-3. Der 3.Tag war für mich der schlimmste. Appetit hab ich viel und esse wieder viel. Meine Stimmungen sind depressiv und unmotiviert seit Tag 20-aktuell (26. TAG ENTZUG ). Hab Sorgen, dass ich durch das CBD keinen "richtigen" Entzug erlebe?
      Was sagt ihr?

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      • 22. Januar 2020 um 08:39
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        Das glaube ich tatsächlich auch da du deinem Körper immer noch THC zuführst, es ist zwar nur eine sehr geringer Menge aber es ist der Wirkstoff den du ja eigentlich raus haben willst. Probier es mal ohne aus und wenn du Wirkung von CBD haben willst kannst du dir ja Öl kaufen da ist soweit ich weiß überhaupt kein THC enthalten.

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  • 18. November 2019 um 09:46
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    Hallo
    Ich finde es super, dass es Seiten gibt für Leute die den Entzug machen. Doch es gibt nirgendwo was, für die Partner und Familien, die mit der Person zusammen leben „müssen“
    Keine Hilfe kein Rat, wie man mit dieser anderen Person umgehen soll und am besten kann.
    Ist es normal so als Schuldnerin für alles hingestellt und fertig gemacht zu werden?!?!?
    Ist das bewusst??? Also wisst ihr das, seid ihr euch klar was ihr so vom Stapel lässt?!? Seid ihr auch so abwertend eurer Partner gegenüber?!
    Mir kommt so so vor, als ob er das nicht mitbekommt.
    Wäre für eure offenen Worte sehr dankbar

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    • 23. Februar 2020 um 10:05
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      Hallo, ich stecke gerade in der selben Situation… Wobei ich mir nicht sicher bin ob es sich dabei um Entzugserscheinungen oder um Nebenwirkungen von THC handelt. Bin am verzweifeln..

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  • 3. Januar 2020 um 08:36
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    Hallo, ich hatte es vor zwei Jahren schon mal fast geschafft. War gut 3 Monate clean und habe dann zu meinem Kumpel gesagt (der noch ein krasser Kiffer ist, als ich es eigentlich bin), gibt mal her. Ich wollte wissen ob es mir noch schmeckt. Und ja, es hat dann leider wieder geschmeckt. Ich versuche es jetzt noch mal weil mir so langsam die Kohle dafür zu schade ist. Ich finde diese Seite ganz, zumal hier wirklich das beschrieben wird, was die Symptome sind und mit einen machen. Ich hatte mit 15 Jahren angefangen und bin jetzt 37. Klar gab es da ein paar Jahre insgesamt Pause. Aber jetzt will ich nicht mehr und ich hab auch keine Lust mehr auf schlechte Laune. Die auf der Arbeit bekommen manchmal das meiste ab und meine Mitmenschen können ja am wenigsten dafür.
    Ich wünsche allen viel Glück und Kraft um das zu überstehen und man glaubt garnicht, was die Pflanze für ein psychische Kraft.

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  • 7. Januar 2020 um 18:14
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    Hallo, zuerst zu den Verfassern des Artikels, obwohl es hier in den Kommentaren einige Kritik gibt, möchte ich mich bedanken. Ich denke viele profitieren und werden hierdurch ein stück weit aufgebaut – so geht es auch mir!
    Bin bei tag 5! Rauche Zigaretten wie ein verrückter, obwohl ich das zuvor nie tat, habe hunger nur wenn es sein muss und bin gereizt, genervt, gestresst, habe innere Unruhen, und könnte heulen! Fühle mich einsam und verloren und weiß nicht ob ich das schaffe!!!
    Nichts aber wünsche ich mir mehr!
    Ich nehme zum schlafen Heggarnight ein und tagsüber Lasea zur Beruhigung. Ich habe das Gefühl nichts hilft mir. Ich fühle mich schrecklich aufgewühlt. Natürlich mache ich eine menge Sport, gehe in die Sauna, esse Obst und Vitamine und trinke sehr viel. Ich habe ein Haustier um das ich mich kümmern muss und ein Studium das mich ablenkt, jedoch wünschte ich mir trotzdem bessere fortschritte zu erzielen.
    ich habe mir CBD bestellt um einfach wieder mir einen rollen zu können ohne aber direkt wieder zu kiffen in dem sinne.
    Ich will dass das endlich aufhört, der Wille alles in den Hintergrund zu stellen nur um einen kiffen zu können, für diese Gedanken verachte ich mich!
    Ich mache den Entzug ebenfalls ohne jegliche Hilfe, ich lese lediglich viel im Netz, denn schließlich hatte ich beim Kiffen auch keine Hilfe.
    Ich wünsche Euch allen viel Erfolg, bleibt stark und meldet euch wenn ihr Tipps habt!

    gruß XXX

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  • 10. Januar 2020 um 07:56
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    Hallo zusammen, erstmal auch ein Danke an die Verfasser dieser Seite!
    Die angegeben Phasen kann ich unterstützen! Klar wirkt sich der Entzug bei jedem anders aus, jedoch ist es guter Leitfaden an dem man sich orientieren kann.
    Was noch gut wäre einzupflegen, das Kiffen greift ja psychisch ziemlich tief rein, das Gras wird zum Allheilmittel gemacht, ja auf verehrende Weise schon fast fortgelockt dargestellt. Um All diese befürwortenden Glaubenssätze sollte man sich kümmern, gerade in der Depressionsphase. Wenn man wieder möchte. „Nur mit Gras kann ich einschlafen“. Sicher? Dann mach dir eine Challenge wie lange du es schaffst wach zu bleiben- dann hat man auch wenigstens keine schlechte Laune dabei und es macht Spaß!
    Dreht die Dinge richtig in eurem Kopf!
    Was mir sehr geholfen in den ersten 21 Tagen waren Baldrian Dragees.
    Habe eine Woche vor dem Entzugsstart damit angefangen. Es ging dadurch besser, da ich entspannter und ruhiger wurde dadurch.
    Laut Packungsbeilage nicht suchtgefährdent, jedoch weis man ja nie, deswegen auch nur die begrenzte Einnahme 🙂
    Wünsche jedem der es versucht von ganzem Herzen ganz viel Erfolg und durchhaltevermögen!
    Es lohnt sich definitiv und ihr werdet auf eine ganz neue und tolle Art erleben können wie schön das Leben sein kann!!
    Ja ohne Gras (hätte ich früher nicht geglaubt) ….

    Antwort
  • 31. Januar 2020 um 14:17
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    Also bei mir trifft dieser Text zu 100% zu, habe 16 Jahre lang 2 bis 5 Gramm Schweizer Weed geraucht. Bin jetzt bei Tag 30 und mir gehts langsam besser.

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  • 6. April 2020 um 03:27
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    Servus, bin bei Tag 20. Es trifft schon alles richtig zu . Hab ein kalten entzug gemacht . Thc u nikotin. Dachte ich hätte corona O.o bis ich Begriff das es Entzugserscheinungen sind.
    Erste Woche war hart ich war so schwach trotz Vitaminen u Calcium, Magnesium . Trotz allen möglichen Hilfsmittel gings mir echt dreckig .
    Innere Unruhe, schlafen ging garnicht .
    Nachts am schwitzen gewesen glaub 5 Tage nacheinander ca Tag 10 +5. Schwindel war ganz schlimm aus dem nichts . Herzrasen und die Kurzatmigkeit dazu. Es war Horror.
    Achja Magen Probleme mit denen kämpfe ich immer noch. So bin morgen bei Tag 21 und es ist abgeflacht. Schlafen naja immer noch intensive Träume aber keine Horror Szenen mehr. War bei allen möglichen Ärzten weil ich echt nicht verstand was passiert mit meinem Körper. Sogar beim lungenfacharzt war ich Blutbild ist in Ordnung. Sogar geröntgt wurde meine Lunge. Nichts zu sehen . Ultraschall alles hab ich an Tests mitgenommen xD zum Glück nichts gefunden .
    Achja hab 10 Jahre Zigaretten geraucht und thc waren 3 sehr intensive Jahre. War nicht mehr tragbar.
    Haltet durch !!!!!!! Es lohnt sich .
    Lg:)

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  • 6. Mai 2020 um 16:10
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    Hallo ihr lieben. Habe aufgehört weil ich durch kiffen leichte Panikattacken bekommen habe es fing an mit einem kribbeln im Bauch und es wurde immer schlimmer. Hab jetzt aufgehört und rauche seit heute 18 Tage nicht. Aber vor 3 Tagen find es wieder an das ich morgens wenn ich wach werde (und werde sehr früh wach) wieder dieses kribbeln im Bauch habe und es gegen vormittag weg geht dadurch fühle ich mich aber richtig scheisse kann nicht essen, hab schwache Beine und und und… Und gegen mittag legt sich das und wird besser. Aber davor die woche gemerkt das es mir von tag zu tag besser ging und jetzt hab ich das gefühl es fängt von vorne an. Wünsche mir nur noch das es endlich aufhört. LG villeicht hat ja jemand sowas ähnlichen hunter sich. Habe 8 Jahre lang täglich geraucht außer wenn ich mal nh Woche oder zwei im Urlaub war nicht

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