Die Cannabis-Sucht

Alle Informationen zur Cannabis-Sucht

Wer einmal der Sucht verfallen ist, weiß wie schwer es ist da wieder herauszukommen. Alleine hat fast keine Chance, außer man hat einen extrem starken Willen. Der ist aber meistens nicht vorhanden, ansonsten hätte man vorher schon die Reißleine gezogen.

Die Cannabis-Sucht im Überblick

Eine Sucht ist aber nicht gleich mit der Sucht eines anderen Kiffers. Es gibt 3 verschiedene Suchtphasen oder auch Suchtkategorien. In welcher du bist und ob du hochgradig süchtig bist, erfährst du in diesem Beitrag. Zudem bekommst du Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Cannabisabhängigkeit.

1. Wie entsteht eine Cannabis-Sucht?

Viele fragen sich, was ist eine Cannabis-Sucht, ist das möglich? Die Antwort ist ja! Denn das Suchtpotential bei Cannabis ist extrem unterschätzt. Weil sich die Sucht sehr schleichend entwickelt, bemerken die Meisten zu spät, dass sie süchtig sind. Häufig beginnt es damit, dass du gelegentlich zusammen mit deinen Freunden kiffst. Nach einer Weile eskaliert dein Konsum und breitet sich auf deine gesamte Freizeit aus. Von da aus ist es nur noch ein Katzensprung hin zum alltäglichen Rausch. Der Spaß verfliegt und was dir bleibt sind Kosten, Antriebslosigkeit und der Drang danach noch mehr Zeit totzuschlagen.

2. Welche Folgen hat die Cannabis-Sucht?

In den meisten Fällen versuchen Dauerkiffer mit ihrem Konsum emotionale Probleme zu verdrängen. Damit flüchtet man sich aber nur aus der Realität und verändert sie nicht. So entsteht eine riesige Angst vor der Nüchternheit, die die psychische Abhängigkeit stärkt. Gleichzeitig gewöhnt sich dein Körper an die Wirkung des Cannabis und richtet einige Funktionen nach ihr aus. Dazu zählen Müdigkeit, Appetit, dein Kurzzeitgedächtnis und sogar deine Emotionen. Fast alle, die mit dem Kiffen aufhören wollen, beklagen sich über:

  • Panik
  • Stress
  • Schweißausbrüche
  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • erhöhte Gereiztheit

Zudem ist das Rauchen von Cannabis die beliebteste Konsumform. Deshalb hat die Cannabis-Sucht Auswirkungen auf deine allgemeine Gesundheit. Kiffer haben ein erhöhtes Mund-, Rachen- und Lungenkrebs-Risiko. Das sind die körperlichen Folgen einer Cannabis-Sucht. Die Suchtgefahr bei Cannabis besteht also nicht nur in psychischen Folgen. Eigentlich leiden alle Lebensbereiche darunter.

Cannabis Sucht 11

Meistens tauschen Kiffer ihr soziales Umfeld mit Leuten aus, die auch kiffen. Wenn du süchtig bist, bleibt deine persönliche Entwicklung stehen, weil du deine Erlebnisse nicht verarbeitest. Oftmals versuchen Kiffer ihren Konsum zu reduzieren oder unvorbereitet auf einen Schlag aufzuhören. Bei einem solchen kalten Entzug macht die Cannabis-Sucht besonders aggressiv. Dadurch ist die Rückfallquote bei unüberlegten Versuchen enorm.

3. Was kann ich gegen die Cannabis-Sucht tun?

Wenn du dich fragst, wie du die Cannabis-Sucht bekämpfen kannst, informiere dich zuerst über deine Möglichkeiten. Es gibt viele Angebote, um deinen Entzug zu unterstützen. Mithilfe von professionellen Methoden sinkt die Rückfallquote nämlich extrem. Cannabis-Sucht Hypnose ist eine Möglichkeit, so wie der Besuch einer spezialisierten Sucht-Klinik. Auch eine Cannabis-Suchtberatung oder Therapie können dir helfen mit dem Kiffen aufzuhören. Wenn du von zu Hause aus online deine Cannabis-Sucht loswerden willst, ist eine Entzugskur die beste und schnellste Möglichkeit! Darum bieten wir dir ein durchdachtes Programm mit mehrwöchigen Phasen, einer wachsenden Community und einem Motivationscoach. Dazu kommen einige hilfreiche Tipps und Tricks rund ums Thema Cannabis, um dir deinen Entzug weiter zu erleichtern. Hast du Interesse es mal anders zu versuchen? Dann bist du nur einen Klick von deinem neuen Leben entfernt!

4. Die 3 Phasen der Cannabis-Sucht

Damit du einen Überblick über den typischen Suchtverlauf bei einer Cannabis-Sucht hast, erläutern wir hier die 3 Phasen der Sucht:

1. Probierphase

In dieser Phase beginnst du zu kiffen. Meistens geschieht das zusammen mit Freunden oder Bekannten, die es schon selber tun. Der Konsum ist hier noch eine neue Erfahrung, spannend, verboten und nur sehr unregelmäßig. Da noch keine körperliche Toleranz besteht, ist der Rausch noch besonders intensiv. Du hast ein schwereloses Körpergefühl, bist euphorisiert und lachst mit deinen Freunden sogar über normalerweise unlustige Dinge. Ungefährlich ist das aber nicht. Denn schon das erste Mal kiffen kann Psychosen, wie Paranoia, Depression und Angststörungen, hervorrufen.

2. Missbrauchsphase

Nachdem du dich zuvor ans Kiffen herangetastet hast, kombinierst du nun immer mehr Aktivitäten mit dem Rausch. Dabei schleichen sich langsam Sucht-Muster in dein Verhalten ein. Das High fühlt sich jetzt schon etwas gewohnter an. Meistens bist du einfach nur benebelt und hast einen extremen Appetit, wenn du kiffst. Häufig bist du der Meinung du hast großartige Ideen, nur um sie kurz darauf wieder zu vergessen. Außerdem triffst du dich nur noch mit anderen Kiffern und vernachlässigst deine alten Freunde. Denn das High gewinnt immer höhere Priorität in deinem Alltag. Nach einer Weile kristallisiert sich so eine Komfort-Zone heraus, die du immer seltener verlassen möchtest.

3. Abhängigkeitsphase

Jetzt kiffst du täglich. Denn ein Leben ohne Cannabis kannst du dir kaum noch vorstellen. Weil du immer größere Probleme mit sozialen Situationen hast, ziehst du dich sogar von deinen Kiffer-Freunden zurück. Dabei lässt du auch alle anderen Aspekte deines Lebens schleifen. Inzwischen versteckst du dich wie ein Einsiedlerkrebs in deiner Komfort-Zone. Meistens gibst du dein Geld nur noch für deine Sucht aus und wegen der steigenden Toleranz brauchst du immer mehr. Deshalb wachsen die Geldsummen mit deiner Unfähigkeit mit dem Kiffen aufzuhören. Wenn du nur einen Tag verbringen musst, ohne kiffen zu können, verzweifelst du. Außerdem fällt es dir immer schwerer am öffentlichen Leben teilzunehmen. Da der ständige Rausch verhindert, dass du Eindrücke richtig verarbeitest, überfordert dich jedes neue Erlebnis. Wahrscheinlich leidet auch deine körperliche Fitness darunter. Weil du meistens nur daheim bleibst, fehlt deinem Körper die Bewegung. Und das tägliche Rauchen unzähliger Joints zerstört langsam deine Lunge.

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