Kiffen und die Folgen

Kiffen und die Folgen durch Cannabis ist ein Thema, mit dem sich jahrelange Konsumenten beschäftigen sollten. Viele sagen jetzt, es ist doch nur eine Pflanze. Das stimmt, aber sie enthält mit dem THC trotzdem eine psychoaktive Substanz. Das führt nach Jahren dazu, das sich etwas verändert und wir erklären dir was genau!

1. Kiffen und die Langzeitfolgen durch Cannabis

Dauerkiffer reagieren unterschiedlich auf den jahrelangen, täglich Cannabiskonsum. Einige kommen damit klar und haben weniger mit Langzeitfolgen zu kämpfen. Diese Kiffer sagen: „Damit kann ich mich besser konzentrieren oder auch fokussieren, bin entspannter und habe mehr Lebensfreude“. Man merkt ihnen das tägliche Kiffen kaum an, da sich der Körper daran gewöhnt hat und es überraschender Weise relativ gut verträgt.

Andere Kiffer bemerken erhebliche negative Folgen und wissen, das es Ihnen nicht guttut weiter zu kiffen. Das Problem ist jedoch die Routine und Gewohnheit zu durchbrechen und einen Schlussstrich zu ziehen. Die Auswirkung auf das Gehirn durch das THC verursacht in einigen Fällen Depressionen, Psychosen, Ängste, Selbstzweifel und die häufigste negative Folge, eine Sucht!

Wir haben in diesem Beitrag die negativsten Folgen durch das Kiffen einmal zusammengefasst. Wir haben uns aber nur auf die wesentlichen konzentriert. Solltest du schon eins davon bei dir erkennen, solltest du dir überlegen mit dem Kiffen aufzuhören! Jede Substanz, die negative Effekte hervorruft, ist Gift für dich.

2. Hat das Kiffen Folgen auf meinen Körper?

2.1 Lungenprobleme

Die gesundheitlichen Folgen sind seit Jahren umstritten. Jedoch ist es sicher, das die Lunge mit dem Inhalieren des Qualmes, der meist mit Nikotin gemischt ist, sehr darunter leidet. Durch die Streckmittel im Cannabis können Mikro-Schnittverletzungen in der Lunge entstehen. Diese vernarben nach kurzer Zeit wieder, aber das geschädigte Lungengewebe steht nicht mehr für den optimalen Gasaustausch zu Verfügung. Das bedeutet, dass deine Lunge irgendwann kollabieren kann. Weitere Informationen findest du hier!

2.2 Herzrhythmusstörung

Viele Konsumenten klagen regelmäßig über Herzstechen und Herzprobleme im Allgemeinen. Das liegt daran, dass das Herz während und nach dem Kiffen höher belastet wird. Neue Studien aus der USA haben bekannt gegeben, das Cannabis das Risiko eines Herzversagens um 26 % steigert. Das Risiko eines Schlaganfalls steigt um rund 10 %! Das sind erschreckende Zahlen, die jeden gesunden Menschen wachrütteln sollten. Die Auswirkungen auf das Herz können verheerende Folgen haben.

2.3 Krebsrisiko

Kennst du den Spruch: „Wenn du ohne Tabak kiffst, dann ist es nicht schädlich!“ Das ist ein absoluter Irrtum. Cannabis enthält ebenso wie Zigaretten Teer und Kohlenstoffmonoxid. Aus diesem Grund erhöht sich auch das Krebsrisiko, wenn man Gras pur raucht. Ein Joint ist genau so krebserregend wie 20 Zigaretten! Dies kann wiederum Auswirkungen auf die Potenz haben.

3. Hat das Kiffen Auswirkungen auf meine Psyche?

3.1 Abhängigkeit

Durch langjährigen und täglichen Cannabiskonsum kann es ohne Zweifel zur psychischen Abhängigkeit kommen. Was ist mit einer körperlichen Abhängigkeit durch Cannabis? Sogar das ist möglich! Glaubst du nicht?

Wir wünschten, es wäre nicht so. Leider hat der Austausch mit unzähligen Mitgliedern in unserer Community gezeigt, das fast alle mit körperlichen Entzugserscheinungen in der ersten Phase zu kämpfen hatten! Körperliche Abhängigkeit macht sich durch Schwitzen, Magenprobleme, Übelkeit und einigen anderen Entzugserscheinungen bemerkbar.

Das liegt daran, dass der Körper während der Entgiftungsphase versucht alle Giftstoffe aus dem Körper zu bekommen. Psychische Entzugserscheinungen sind vor allem innere Unruhe, Gereiztheit und schlechte Laune. Daher kann Kiffen nicht nur psychisch, sondern auch körperlich abhängig machen!

3.2 Antriebslosigkeit

Jahrelanges und regelmäßiges Kiffen löst bei vielen Menschen eine Antriebslosigkeit aus. Es ist wie ein Auto, das nur noch im dritten Gang gefahren wird. Viele erledigen nur noch das nötigste, da alles viel anstrengender wird. Der Dauerzustand, in dem man immer betäubt ist, lässt uns nicht mehr das Beste aus uns herausholen.

Den Unterschied bemerkt man, sobald man mal ein paar Tage nicht gekifft hat. Es entsteht ein unglaublicher Energieschub. Auf der Couch chillen funktioniert dann erstmal nicht. Man hat soviel Energie, das man mit der neuen Situation erstmal klarkommen muss. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht!

3.3 Depressionen

Marihuana wird oft bei Patienten eingesetzt, die unter Depressionen leiden. Das ist eine tolle Sache für Menschen die nicht psychisch komplett gesund und ausgeglichen sind. Menschen die jedoch keine Beschwerden haben und täglich kiffen, können an Depressionen erkranken.

Diese Depressionen können sich auch schnell zu einer Psychose entwickeln. Das hat aber auch viel mit der täglich konsumierten Menge zu tun. Da viele sich mehr und mehr aus der Gesellschaft zurückziehen und lieber abends auf der Couch einen kiffen als raus zu gehen, können auch andere Folgen zu Depressionen führen.

3.4 Persönlichkeitsentwicklung

Nach langjährigem Konsum besteht die Möglichkeit, dass der Langzeitkiffer unbewusst eine Persönlichkeitsveränderung vorgenommen hat.

Er ist nicht mehr derselbe, wie vor der Zeit als Kiffer. Er fängt mit langjährigem Konsum an, die Dinge aus seiner eigenen Sicht zu sehen und das meistens nicht aus einer Positiven. Gedankengänge verändern sich durch die psychoaktive Substanz THC. Die Veränderung wird einem auch sofort bewusst, sobald man mit dem Kiffen aufhört.

3.5 Kurzzeitgedächtnis

Die Schädigung des Kurzzeitgedächtnisses ist unter Kiffern sehr weit verbreitet. Der Verlust des Kurzzeitgedächtnisses bringt viele Konsumenten dazu, mit dem Kiffen aufzuhören. Man zweifelt an seiner eigenen Intelligenz, wenn man etwas machen oder sagen wollte und es nach wenigen Sekunden wieder vergessen hat.

Für einige ist es schwer, sich nach längerem, täglichem Konsum auf etwas mit voller Aufmerksamkeit zu konzentrieren. Auch wenn THC eine natürlicher und kein chemischer Wirkstoff ist, bleibt es ein Nervengift.

3.6 Entwicklung

Die eigene persönliche Entwicklung verläuft bei vielen langsamer, als wenn sie nicht kiffen würden. Durch die Antriebslosigkeit werden viele Dinge aufgeschoben oder nicht mit voller Motivation ausgeführt.

Man findet öfters eine Ausrede und merkt erst nach Jahren, wie viel Zeit man mit dem Kiffen verloren hat, obwohl man die Zeit und Energie in andere Sachen hätte stecken können.

Viele beschreiben es so, das es sich anfühlt, als ob jemand in deren Leben auf Pause gedrückt hätte. Alle in Ihrem Umfeld sind schon weiter im Leben und neue Abschnitte im Leben treten viel später ein, als bei Menschen die nicht kiffen und sich täglich betäuben.

3.7 Schneckenhauseffekt

Anzeichen von Cannabiskonsum Folgen ist, wenn der Betroffene sich immer mehr aus dem Leben zurückzieht und immer weniger am Leben teilnimmt. Auffällig ist auch, wenn die eigenen Interessen und Hobbys abnehmen oder langsam aus dem Leben verschwinden.

Das kann zum amotivationalen Syndrom führen, mit dem die Tendenz zu sozialem Rückzug, zunehmender Gleichgültigkeit und Antriebslosigkeit gegenüber Alltagsangelegenheiten beschrieben wird.

4. Habe ich Folgen zu befürchten, wenn ich einmal kiffe?

Wenn du einmal kiffst, hast du in der Regel keine Folgen zu befürchten. In den meisten Fällen bist du die nächsten zwei Tage etwas verpeilt und fühlst dich wie in einem Film mit einem Schleier vor den Augen. Es ist ein minimal betäubtes Gefühl.

Solltest du aber irgendein gestrecktes Zeug geraucht haben, kann das natürlich Auswirkungen haben. Es gibt Einzelfälle, die nach dem ersten Konsum eine Psychose erlitten haben. Das liegt daran, dass Sie tiefgründige Probleme hatten und die psychoaktive Substanz THC diese hervorgerufen haben. Das kann aber auch bei Dauerkiffern passieren, die eine zu hohe Dosis zu sich nehmen!

5. Die Folgen von Kiffen in der Schwangerschaft

Wenn du schwanger bist und trotzdem kiffst, dann kann das schwerwiegende Folgen für dein Baby haben. Es gibt mittlerweile einige Studien die belegen, dass ein Baby schwerwiegende Folgen durch den Cannabiskonsum in der Schwangerschaft erleiden kann.

Dazu solltest du dich auf unserer Seite Kiffen in der Schwangerschaft informieren! Hier findest du nicht nur hilfreiche Informationen zur Entwicklung des Kindes, sondern auch Anlaufstellen.

6. Hat das Kiffen in der Jugend negative Folgen?

Das Durchschnittsalter in dem ein jugendlicher das erste Mal Marihuana konsumiert, liegt bei 16,7 Jahren. Da dies der Durchschnittswert ist, kann man davon ausgehen, das einige noch früher damit anfangen! Hat es jedoch langfristige Folgen, wenn ich mit dem Kiffen so früh angefangen habe? Die Antwort ist leider ja!

In der Pubertät ist ein heranwachsender Mensch in einer sehr empfindlichen Entwicklungsphase, die durch das Kiffen beeinflusst wird. Dabei spielt natürlich auch die zugeführte Menge eine Rolle. Allgemein sollte man aber mit folgenden Auswirkungen rechnen:

1. Die geistige Fähigkeit wird mit hoher Wahrscheinlichkeit so beeinträchtigt, dass es nach längerem Konsum nie wieder zu voller Leistungsfähigkeit möglich ist.

2. Die persönliche Entwicklung in der Pubertät wird oft nicht wahrgenommen, da man benebelt ist. Das beeinflusst die Persönlichkeitsentwicklung und den Bezug zu seinen Gefühlen.

7. Verändern sich meine Beziehung, wenn ich mit dem Kiffen aufhöre?

Die Antwort ist ganz klar ja! Es ist noch nicht bewiesen, warum das so ist aber durch den Austausch mit hunderten Mitgliedern, können wir das bestätigen. Wahrscheinlich liegt es daran, das sich die Aufmerksamkeit verlagert.

Ein wichtiger Bereich des Lebens verschwindet und man hat mehr Energie sich auf die zwischenmenschlichen Beziehungen zu konzentrieren. Zudem ist man nicht mehr so betäubt und nimmt Gespräche und Momente viel bewusster wahr.

8. Fazit zum Kiffen und den Folgen

Nicht jeder Dauerkiffer hat offensichtliche Folgen durch das Kiffen. Einige kommen besser damit klar, andere weniger. Das hat mit der eigenen Psyche, dem Umfeld, der familiären Situation und dem Alter zu tun, mit dem man anfängt zu kiffen.

Die Menschen, mit denen wir zu tun haben, klagen alle über langfristige Folgen und wünschen sich nie damit angefangen zu haben. Ob es nur verschwendete Zeit ist oder auch schwerwiegende Psychosen, sie bereuen es fast alle.

Eins ist auf jeden Fall sicher. THC ein Nervengift ist. Dieses Nervengift kann eine gute Alternative zu rezeptpflichtigen Medikamenten sein. Ein gesunder Mensch sollte jedoch Cannabis nicht täglich und über Jahre zu sich nehmen.

Es gibt unzählige Alternativen abzuschalten und einen Ausgleich im Leben zu finden. Wer es einmal versucht hat, weiß wie verlockend es ist, komplett abzuschalten. Jedoch ist die Konsequenz oft um einiges unangenehmer als der kurzzeitige Rausch durch die Pflanze.

In unserer Community kannst du dich gerne weiter über die Folgen durch’s Kiffen austauschen. In unserem nächsten Beitrag erfährst du die 10 wichtigsten Gründe, um mit dem Kiffen aufzuhören.

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