Psychische Folgen durch Cannabis

Wie Cannabis deine Psyche verändert

Du kiffst schon länger und spürst psychische Folgen durch Cannabis? Das kann gut sein. Der tägliche Konsum von Cannabis verändert einiges in deinem Kopf. Das ist ja auch nur logisch, da der Wirkstoff THC eine psychoaktive Wirkung hervorruft. In diesem Beitrag zählen wir dir die verbreitetsten psychischen Folgen einmal auf.

1. Abhängigkeit

Durch langjährigen und täglichen Cannabiskonsum kann es ohne Zweifel zur psychischen Abhängigkeit kommen. Was ist mit einer körperlichen Abhängigkeit durch Cannabis? Sogar das ist möglich! Glaubst du nicht?

Wir wünschten, es wäre nicht so. Leider hat der Austausch mit unzähligen Mitgliedern in unserer Community gezeigt, dass fast alle mit körperlichen Entzugserscheinungen in der ersten Phase zu kämpfen hatten! Körperliche Abhängigkeit macht sich durch Schwitzen, Magenprobleme, Übelkeit und einigen anderen Entzugserscheinungen bemerkbar.

Das liegt daran, dass der Körper während der Entgiftungsphase versucht alle Giftstoffe aus dem Körper zu bekommen. Psychische Entzugserscheinungen sind vor allem innere Unruhe, Gereiztheit und schlechte Laune. Daher kann Kiffen nicht nur psychisch, sondern auch körperlich abhängig machen!

2. Antriebslosigkeit

Jahrelanges und regelmäßiges Kiffen löst bei vielen Menschen eine Antriebslosigkeit aus. Es ist wie ein Auto, das nur noch im dritten Gang gefahren wird. Viele erledigen nur noch das nötigste, da alles viel anstrengender wird. Der Dauerzustand, in dem man immer betäubt ist, lässt uns nicht mehr das Beste aus uns herausholen.

Den Unterschied bemerkt man, sobald man mal ein paar Tage nicht gekifft hat. Es entsteht ein unglaublicher Energieschub. Auf der Couch chillen funktioniert dann erstmal nicht. Man hat soviel Energie, das man mit der neuen Situation erstmal klarkommen muss. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht!

3. Depressionen

Marihuana wird oft bei Patienten eingesetzt, die unter Depressionen leiden. Das ist eine tolle Sache für Menschen die nicht psychisch komplett gesund und ausgeglichen sind. Menschen die jedoch keine Beschwerden haben und täglich kiffen, können an Depressionen erkranken.

Diese Depressionen können sich auch schnell zu einer Psychose entwickeln. Das hat aber auch viel mit der täglich konsumierten Menge zu tun. Da viele sich mehr und mehr aus der Gesellschaft zurückziehen und lieber abends auf der Couch einen kiffen als raus zu gehen, können auch andere Folgen zu Depressionen führen.

Psychische Folgen durch Cannabis 2

4. Persönlichkeitsentwicklung

Nach langjährigem Konsum besteht die Möglichkeit, dass der Langzeitkiffer unbewusst eine Persönlichkeitsveränderung vorgenommen hat. Er ist nicht mehr derselbe, wie vor der Zeit als Kiffer. Er fängt mit langjährigem Konsum an, die Dinge aus seiner eigenen Sicht zu sehen und das meistens nicht aus einer Positiven. Gedankengänge verändern sich durch die psychoaktive Substanz THC. Die Veränderung wird einem auch sofort bewusst, sobald man mit dem Kiffen aufhört.

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5. Kurzzeitgedächtnis

Die Schädigung des Kurzzeitgedächtnisses ist unter Kiffern sehr weit verbreitet. Der Verlust des Kurzzeitgedächtnisses bringt viele Konsumenten dazu, mit dem Kiffen aufzuhören. Man zweifelt an seiner eigenen Intelligenz, wenn man etwas machen oder sagen wollte und es nach wenigen Sekunden wieder vergessen hat.

Für einige ist es schwer, sich nach längerem, täglichem Konsum auf etwas mit voller Aufmerksamkeit zu konzentrieren. Auch wenn THC eine natürlicher und kein chemischer Wirkstoff ist, bleibt es ein Nervengift.

6. Entwicklung

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Die eigene persönliche Entwicklung verläuft bei vielen langsamer, als wenn sie nicht kiffen würden. Durch die Antriebslosigkeit werden viele Dinge aufgeschoben oder nicht mit voller Motivation ausgeführt. Man findet öfters eine Ausrede und merkt erst nach Jahren, wie viel Zeit man mit dem Kiffen verloren hat, obwohl man die Zeit und Energie in andere Sachen hätte stecken können.

Viele beschreiben es so, das es sich anfühlt, als ob jemand in deren Leben auf Pause gedrückt hätte. Alle in Ihrem Umfeld sind schon weiter im Leben und neue Abschnitte im Leben treten viel später ein, als bei Menschen die nicht kiffen und sich täglich betäuben.

7. Schneckenhauseffekt

Anzeichen von Cannabiskonsum Folgen ist, wenn der Betroffene sich immer mehr aus dem Leben zurückzieht und immer weniger am Leben teilnimmt. Auffällig ist auch, wenn die eigenen Interessen und Hobbys abnehmen oder langsam aus dem Leben verschwinden. Das kann zum amotivationalen Syndrom führen, mit dem die Tendenz zu sozialem Rückzug, zunehmender Gleichgültigkeit und Antriebslosigkeit gegenüber Alltagsangelegenheiten beschrieben wird.

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