Cannabis Konsumformen

Wie auf der Welt gekifft wird!

Heutzutage gibt es unzählige Arten und Weisen Cannabis zu konsumieren. Hier erfährst du mehr über die beliebtesten Produkte und Konsummethoden!

Cannabis Produkte

1. Marihuana

In der Umgangssprache kennen wir es vor allem als „Gras„. Es ist das beliebteste Cannabisprodukt. Im Grunde ist Marihuana die getrocknete Blüte der weiblichen Cannabispflanze. Dort finden wir den höchsten Gehalt der Cannabinoide THC und CBD. Also die Wirkstoffe, die einen Rausch verursachen oder als Heilmittel benutzt werden. Neben seinem grünen, meist knolligen Erscheinungsbild könnte dir der stechend süßlicher Duft bekannt sein.

Wir kennen unzählige Zuchtarten der Cannabispflanze, deren Blüten unterschiedlichste Wirkungsgrade haben. Wir unterscheiden dabei zwischen 3 Arten. Sativa, die vor allem die psychoaktive Wirkung auslöst. Indica, die den körperlichen Effekt verstärkt herbeiführt und einen quasi „In die Couch“ drückt. Das dritte ist ein Hybrid, deren Wirkungen sich zwischen denen der Sativa- und der Indicapflanze beweget.  Ob wir eine Pflanze nun Sativa, Indica, oder Hybrid nennen, ist vom jeweiligen Verhältnis zwischen THC und CBD innerhalb der Blüten abhängig.

2. Haschisch

Das zweitbeliebteste Produkt gewinnen wir entweder aus dem gepressten Blütenharz oder dem Pollenstaub der weiblichen Pflanze. Denn diese Nebenprodukte sind noch mal ein Stück potenter, als die reinen Blüten. Du kennst Haschisch vielleicht als eine bröcklige oder knetbare Masse. Sie kann durch ihren braunen Farbton schnell an Schokolade erinnern. In den häufigsten Fallen sorgt Haschisch für einen ähnlichen Effekt wie das Indica Marihuana.

3. Haschisch-Öl

Auf Platz 3 der beliebtesten Produkte befindet sich das mitunter Stärkste. Dieses wird als Konzentrat aus dem Blütenharz gewonnen und hat eine flüssige Form. Darum wird es zum Konsum meistens auf Zigaretten oder unter die Zunge geträufelt.

Konsummethoden von Cannabis

1. Joint

Cannabis Konsumformen​ 3Bei einem Joint bröselt man meist Marihuana oder Haschisch klein, mischt es mit Tabak und rollt es dann mit einem Pappfilter in ein so genanntes Long-Paper ein. Das Ganze wird dann wie eine Zigarette geraucht. Wegen seiner Handlichkeit kennen wir ihn als die beliebteste Konsumform. Aber gerade durch den Tabak und das Rauchens ist er auch besonders schädlich. Denn dabei erreicht er schon mal 700 Grad, so dass unzählige Schadstoffe in unseren Körper gelangen.
Seine Wirkung beginnt nach spätestens 10 Minuten und hält je nach Dosis etwa 2-4 Stunden an.

2. Blunt

Der Blunt ist eine andere, besondere Art von Joint, hierbei rollen wir statt einer Tabakmischung pures Marihuana in ein dickes Tabakblatt. Darum könntest du einen Blunt auf den ersten Blick auch mit einer Zigarre verwechseln. Sie sind vor allem in den USA sehr beliebt. Da wir an einem Blunt länger rauchen und größere Dosen THC und CBD konsumieren, spüren wir seinen Effekt länger an als bei einem Joint.

3. Bong

Eine Bong ist eine Wasserpfeife. Also ein dickes, aufrecht stehendes Glasrohr in dessen unteres Ende Wasser gefüllt wird. Dadurch soll der Rauch etwas gekühlt und abgemildert werden. Denn Bongrauchen hat eine sehr starke Rauchbildung und soll so einen besonders effektiven Rausch bei uns erzeugen. Dieser zieht jeder schneller vorbei als beim Joint. Durch die Menge des Rauchs leidet vor allem die Lunge.

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4. Gebäck

Wir können Cannabis auch in Gebäckform essen. Dafür müssen wir nur Haschisch in Butter schmelzen. Denn die Wirkstoffe im Cannabis sind besonders fettlöslich. In den häufigsten Fällen wird diese Butter dann in Brownies, Muffins oder Kekse gebacken. Die zeichnen sich dann durch das süßlich herbe Aroma des Haschischs aus.
Der Effekt von Gebäck ist mitunter der langwierigste. Wir spüren ihn zwar erst nach etwa 30 Minuten bis 2 Stunden, aber er kann zwischen 5 bis zu 12 Stunden auf seinem Höhepunkt bleiben. Weil seine Wirkung wegen des Stoffwechsels bei jedem anders ist, ist Gebäck am wenigsten Alltagstauglich.

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5. Vaporizer

Ein Vaporizer ist ein Gerät, das Substanzen erhitzt, ohne sie zu verbrennen. Dadurch verdampfen die Wirkstoffe innerhalb der Substanzen. Diese Geräte kommen in allen möglichen Größen und Formen. Aber im Normalfall erreichen sie Temperaturen zwischen 170 und 220 Grad. Die Stoffe im Cannabis, THC und CBD, verdampfen bei etwa 185 Grad. Deshalb, und wegen des fehlenden Brennvorgangs, wird Verdampfen als gesündere Alternative zum Rauchen betrachtet. Durch die immer noch hohen Temperaturen werden aber auch hierbei Schadstoffe freigesetzt. Seine Wirkung entfaltet sich nach etwa 5-10 Minuten und hält etwa 1 bis 2 Stunden an.

6. Dabben

Als Dabben bezeichnen wir den Konsum von besonderen Haschisch-Präparaten, die oftmals in Butan gelöst sind. Man nennt sie deshalb BHOs. Diese konsumieren wir über besondere Pfeifen, sogenannte Dab Rigs, die wie beim Vaporizer dem Verdampfen dienen. Die Dabs, die neben den BHOs auch in Form von Wachs und unzähligen weiteren Varianten auftauchen, ermöglichen uns den schnellen Konsum großer THC-Mengen. Darum gewinnen sie an immer größerer Beliebtheit. Gleichzeitig werden sie auch kritisch betrachtet, da die Herstellung der Dabs mit großen Gefahren verbunden sein kann.

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7. Topische Cremes

Topische Cremes und Lotionen werden nur zu medizinischen Zwecken verwendet. Denn dadurch, dass sie über die Haut nicht in unseren Blutkreislauf gelangen, können sie keine psychoaktive Wirkung erzeugen. Wir gewinnen sie durch das Extrahieren des Hanföls der Hanfsamen. Ihre Anwendungsgebiete sind zum Beispiel bei Arthritis, Akne, Ekzemen und Entzündungen.

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